Eine Achillessehnenruptur bezeichnet den vollständigen oder partiellen Riss der Achillessehne, die den Wadenmuskel (Musculus triceps surae) mit dem Fersenbein verbindet.

Häufig ereignet sie sich bei einer plötzlichen exzentrischen Belastung, etwa beim Sprintstart oder beim Abstoppen in Sportarten mit schnellen Richtungswechseln. Typisch sind ein peitschenartiges Geräusch, ein akuter Schmerz und eine deutliche Kraftminderung beim Abdruck des Fußes. Im Thompson-Test bleibt die Plantarflexion bei Wadenkompression in Bauchlage aus. Die Behandlung kann konservativ oder operativ erfolgen.