Gelenkschmerzen sind ein häufiges Problem, mit dem viele Menschen im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden. In der Physiotherapie spielen sie eine wichtige Rolle, da sie oft der Grund sind, warum Patienten therapeutische Hilfe suchen.
Gelenkschmerzen können sich als ein dumpfer, bohrender Schmerz oder als ein scharfer, stechender Schmerz äußern. Sie können akut auftreten, zum Beispiel nach einer Verletzung, oder sich chronisch entwickeln, wie bei Arthrose.
Mögliche Ursachen für Gelenkschmerzen sind vielfältig: Entzündungen (Arthritis), Verschleiß (Arthrose), Verletzungen wie Verstauchungen oder Zerrungen, Fehlbelastungen oder auch Erkrankungen wie das Ehlers-Danlos-Syndrom, bei dem eine Überbeweglichkeit der Gelenke vorliegt.
In der physiotherapeutischen Behandlung von Gelenkschmerzen kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Dazu gehören manuelle Techniken zur Mobilisation der Gelenke, Kräftigungsübungen für die gelenkumgebende Muskulatur, Haltungsschulung sowie die Anleitung zu schonenden Bewegungsabläufen im Alltag.
Ziel ist es, die Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Funktion des betroffenen Gelenks wiederherzustellen oder zu erhalten. Durch gezielte Übungen und Verhaltensänderungen soll langfristig eine Verbesserung der Beschwerden erreicht und ein Fortschreiten des Gelenkverschleißes verlangsamt werden.