Das Brügger-Konzept geht auf den Schweizer Neurologen Alois Brügger zurück und befasst sich mit der Analyse und Behandlung funktioneller Erkrankungen des Bewegungsapparates. Im Zentrum steht das Modell der aufrechten Körperhaltung und die Annahme, dass Fehlbelastungen reflektorische Schutzspannungen auslösen.

Therapeutisch werden Haltungskorrekturen, Atemmuster, Funktionsbewegungen mit Theraband und die sogenannte agistisch-exzentrische Kontraktionsmaßnahme (AEK) eingesetzt. Ergänzt wird das Konzept durch eine ergonomische Anleitung für Sitz, Stand, Gehen und alltägliche Bewegungen. Ziel ist eine harmonische Bewegungs- und Haltungsökonomie.