Die Goniometrie bezeichnet die Messung von Gelenkwinkeln und ist ein etabliertes Verfahren zur quantitativen Erfassung des Bewegungsumfangs in der Physiotherapie. Üblicherweise erfolgt sie mit einem Goniometer entlang definierter knöcherner Referenzpunkte.
Die Dokumentation erfolgt in der Regel nach der Neutral-Null-Methode, bei der die Nullstellung als anatomische Ausgangsposition definiert ist und Bewegungsausschläge in zwei Richtungen mit drei Werten dargestellt werden. Neben dem klassischen Winkelmesser kommen digitale Goniometer und Smartphone-basierte Verfahren zum Einsatz. Befunde sind im Verlauf vergleichbar und unterstützen die Bewertung des Therapiefortschritts.