Eine Schulterluxation bezeichnet die vollständige Verrenkung des Oberarmkopfes aus der Gelenkpfanne des Schultergelenks. Sie zählt zu den häufigsten Luxationen am Bewegungsapparat.

Am häufigsten tritt sie als vordere (anteriore) Schulterluxation auf, seltener als hintere oder untere Form. Klinisch zeigen sich starke Schmerzen, eine federnde Fehlstellung und eine ausgeprägte Bewegungsunfähigkeit der Schulter. Die Reposition erfolgt ärztlich. Begleitend können Verletzungen von Gelenklippe (Bankart-Läsion), Knochen (Hill-Sachs-Defekt), Bändern oder Nerven auftreten.