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Kamal Habib
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Elektrotherapie

Die Elektrotherapie umfasst Verfahren der physikalischen Therapie, bei denen elektrischer Strom mit definierten Parametern auf das Gewebe einwirkt. Eingesetzt werden Gleichstrom (Galvanisation), Niederfrequenz-, Mittelfrequenz- und Hochfrequenzströme.

Anwendungsbereiche umfassen Schmerzmodulation, Muskelstimulation bei Lähmungen oder Atrophien, Durchblutungsförderung und Iontophorese zur lokalen Wirkstoffanwendung. Die Auswahl von Stromform, Frequenz, Impulsdauer und Stromstärke richtet sich nach Befund und Behandlungsziel. Kontraindikationen wie Herzschrittmacher, metallische Implantate im Stromfeld oder bestimmte Hauterkrankungen werden individuell geprüft.

Akronyme

NMES (Neuromuskuläre Elektrostimulation), EMS (Elektromyostimulation)

Synonyme

Reizstromtherapie, elektrische Therapie

Verwandte Begriffe

Beispiel

Nach einer Knie-Operation kann eine niederfrequente Elektrotherapie zur Aktivierung der abgeschwächten Oberschenkelmuskulatur eingesetzt werden, kombiniert mit aktiven Kräftigungsübungen.

FAQ

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Muskelverspannungen?

Behandlungsansätze sind Schonung, Korrektur von Fehlhaltungen, Wärmeanwendungen, Physiotherapie mit Dehnungen und Lockerungstechniken sowie in manchen Fällen auch Muskelrelaxantien.

Was sind häufige Ursachen für Muskelverspannungen?

Häufige Ursachen sind länger andauernde Überbeanspruchung, Fehlhaltungen, einseitige Belastungen oder auch psychische Faktoren wie Stress.

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