Brügger-Konzept
Das Brügger-Konzept geht auf den Schweizer Neurologen Alois Brügger zurück und befasst sich mit der Analyse und Behandlung funktioneller Erkrankungen des Bewegungsapparates. Im Zentrum steht das Modell der aufrechten Körperhaltung und die Annahme, dass Fehlbelastungen reflektorische Schutzspannungen auslösen.
Therapeutisch werden Haltungskorrekturen, Atemmuster, Funktionsbewegungen mit Theraband und die sogenannte agistisch-exzentrische Kontraktionsmaßnahme (AEK) eingesetzt. Ergänzt wird das Konzept durch eine ergonomische Anleitung für Sitz, Stand, Gehen und alltägliche Bewegungen. Ziel ist eine harmonische Bewegungs- und Haltungsökonomie.
AEK (agistisch-exzentrische Kontraktion)
Konzept nach Brügger, Brügger-Therapie
Beispiel
Bei chronischen Nacken- und Schulterbeschwerden wird im Brügger-Konzept eine aufrechte Sitzhaltung mit Becken-, Brustkorb- und Kopfausrichtung erarbeitet und durch funktionelle Übungen ergänzt.
FAQ
Wann ist eine Haltungskorrektur sinnvoll?
Eine Haltungskorrektur ist sinnvoll bei wiederkehrenden Beschwerden wie Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen, die oft durch Fehlhaltungen verursacht werden.
Welche Methoden kommen bei der Haltungskorrektur zum Einsatz?
Bei der Haltungskorrektur werden Methoden wie Kräftigungs- und Dehnübungen, manuelle Techniken, Haltungsschulung und ergonomische Anpassungen eingesetzt.
Wie lange dauert eine Haltungskorrektur?
Die Dauer einer Haltungskorrektur hängt von der individuellen Problematik ab. In der Regel sind mehrere Sitzungen über einen Zeitraum von einigen Wochen bis Monaten erforderlich, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.