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Kamal Habib
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Goniometrie

Die Goniometrie bezeichnet die Messung von Gelenkwinkeln und ist ein etabliertes Verfahren zur quantitativen Erfassung des Bewegungsumfangs in der Physiotherapie. Üblicherweise erfolgt sie mit einem Goniometer entlang definierter knöcherner Referenzpunkte.

Die Dokumentation erfolgt in der Regel nach der Neutral-Null-Methode, bei der die Nullstellung als anatomische Ausgangsposition definiert ist und Bewegungsausschläge in zwei Richtungen mit drei Werten dargestellt werden. Neben dem klassischen Winkelmesser kommen digitale Goniometer und Smartphone-basierte Verfahren zum Einsatz. Befunde sind im Verlauf vergleichbar und unterstützen die Bewertung des Therapiefortschritts.

Akronyme

Gon., ROM-Messung

Synonyme

Winkelmessung, Gelenkwinkelmessung

Verwandte Begriffe

Beispiel

Nach einer Knieoperation wird in der Physiotherapie die Goniometrie eingesetzt, um Beuge- und Streckdefizite im Verlauf strukturiert zu dokumentieren.

FAQ

Wie misst man die Muskelfunktion?

Die Messung der Muskelfunktion erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Anamnese & Befunderhebung: Beschwerden, Ursachen und Zusammenhänge erfassen.
  2. Lagerung & Positionierung: Muskelgruppen gezielt isolieren, oft gegen Schwerkraft.
  3. Kraftmessung: mit Instrumenten, Skalen oder Widerstand die Kraftgrade bestimmen.
  4. Analyse der Bewegung: Koordination, Flexibilität und Muskelkontraktion beurteilen.
  5. Auswertung: Ergebnisse liefern Befund und Auskunft für Therapieplanung.

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