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Kamal Habib
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Propriozeption

Die Propriozeption bezeichnet die Wahrnehmung der eigenen Körperposition, Bewegung und Muskelspannung. Sie wird durch spezialisierte Rezeptoren in Muskeln, Sehnen, Gelenken und Bindegewebe vermittelt, deren Informationen an das zentrale Nervensystem weitergeleitet werden.

Die Propriozeption ist Grundlage für Gleichgewicht, Bewegungskoordination, Haltungskontrolle und feinmotorische Steuerung. Nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Beschwerden kann die propriozeptive Funktion eingeschränkt sein. In der Physiotherapie wird sie durch gezielte sensomotorische Übungen, Gleichgewichtsaufgaben und Bewegungstraining auf instabilen Untergründen angesprochen.

Akronyme

Synonyme

Tiefensensibilität, Lagesinn, Bewegungssinn

Verwandte Begriffe

Beispiel

Nach einem Bandverletzung am Sprunggelenk wird in der Physiotherapie die Propriozeption durch Übungen auf Kreisel, Wackelbrett und unter wechselnden Aufgaben gezielt geschult.

FAQ

Welche Faktoren beeinflussen das Gleichgewicht?

Das Gleichgewicht wird beeinflusst von sensorischen Informationen (Sehen, Gleichgewichtsorgan, Propriozeption), der Verarbeitung im Gehirn, der Muskelkraft und der Reaktionsfähigkeit.

Für wen ist Koordinationstraining sinnvoll?

Koordinationstraining ist für Menschen jeden Alters sinnvoll, sowohl zur Leistungssteigerung im Sport als auch zur Erhaltung der Alltagsfähigkeiten und zur Sturzprophylaxe im Alter.

Welche Hilfsmittel werden beim Koordinationstraining eingesetzt?

Häufig kommen Hilfsmittel wie Koordinationsleitern, Hürden, Balancierkissen, Therapiekreisel oder Bälle zum Einsatz, um die Anforderungen an die Koordination zu erhöhen.

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