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Kamal Habib
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Koordinationsübung

Koordinationsübungen sind Übungen, die das Zusammenspiel des zentralen Nervensystems mit der Skelettmuskulatur gezielt fordern und schulen. Sie sprechen Fähigkeiten wie Gleichgewicht, Orientierung, Rhythmisierung, Reaktion, Differenzierung und Kopplung an.

Typische Beispiele sind Einbeinstand, Übungen auf instabilen Untergründen, Reaktions- und Wurfaufgaben, koordinative Schrittfolgen sowie Aufgaben mit Doppeltätigkeit (Dual-Task). Eingesetzt werden Koordinationsübungen in Prävention, Rehabilitation nach Verletzungen, neurologischer Therapie sowie im Leistungssport. Schwierigkeit, Tempo und Dual-Task-Anteil werden individuell an die Voraussetzungen und Therapieziele angepasst.

Akronyme

Synonyme

Koordinationstraining, sensomotorische Übung

Verwandte Begriffe

Beispiel

Zur Sturzprävention bei älteren Patienten kommen in der Physiotherapie Koordinationsübungen wie Einbeinstand mit Kopfdrehung, Tandemstand und einfache Schrittfolgen mit Zusatzaufgaben zum Einsatz.

FAQ

Für wen ist Koordinationstraining sinnvoll?

Koordinationstraining ist für Menschen jeden Alters sinnvoll, sowohl zur Leistungssteigerung im Sport als auch zur Erhaltung der Alltagsfähigkeiten und zur Sturzprophylaxe im Alter.

Welche Fähigkeiten werden beim Koordinationstraining geschult?

Koordinationstraining verbessert unter anderem die Gleichgewichtsfähigkeit, die Reaktionsschnelligkeit, die Orientierungsfähigkeit, die Rhythmusfähigkeit und die Anpassungsfähigkeit an wechselnde Bedingungen.

Welche Hilfsmittel werden beim Koordinationstraining eingesetzt?

Häufig kommen Hilfsmittel wie Koordinationsleitern, Hürden, Balancierkissen, Therapiekreisel oder Bälle zum Einsatz, um die Anforderungen an die Koordination zu erhöhen.

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