Rotation
Rotation bezeichnet eine Drehbewegung eines Körperteils um seine eigene Längsachse. In der Anatomie wird unterschieden zwischen Innenrotation (zur Körpermitte hin) und Außenrotation (von der Körpermitte weg).
Im Schultergelenk werden Innen- und Außenrotation durch Anteile der Rotatorenmanschette gesteuert. Im Hüftgelenk übernehmen unter anderem die kleinen Außenrotatoren wie der Musculus piriformis diese Aufgabe. An der Wirbelsäule wird die Rotation segmentübergreifend von Bauch-, Rücken- und Halsmuskulatur erzeugt und ist für viele Alltagsbewegungen erforderlich.
IRO (Innenrotation), ARO (Außenrotation)
Drehung, Drehbewegung
Beispiel
In der Schulter wird die Außenrotation in 90 Grad Abduktion getestet, etwa zur Beurteilung der Funktion von Musculus infraspinatus und Musculus teres minor.
FAQ
Welche Muskeln zählen zur Rotatorenmanschette?
Zur Rotatorenmanschette gehören vier Muskeln, die das Schultergelenk stabilisieren:
- Musculus supraspinatus
- Musculus infraspinatus
- Musculus teres minor
- Musculus subscapularis