Impingement
Das Impingement-Syndrom bezeichnet eine schmerzhafte mechanische Reizung von Weichteilen, insbesondere der Supraspinatussehne und der Bursa subacromialis, im subakromialen Raum der Schulter.
Klinisch zeigt sich häufig ein schmerzhafter Bogen beim seitlichen Anheben des Arms zwischen etwa 60 und 120 Grad sowie Beschwerden bei Überkopfbewegungen. Ursächlich werden anatomische Engstellen, eine Funktionsstörung der Rotatorenmanschette und Dyskinesien des Schulterblatts diskutiert. Neben dem subakromialen Impingement gibt es weitere Formen wie das innere posterosuperiore Impingement.
SAS (Schulter-Arm-Syndrom), SIS (Subacromiales Impingement-Syndrom)
Schulterenge, Engpasssyndrom der Schulter, subakromiales Impingement
Beispiel
Bei einem subakromialen Impingement zählen in der Physiotherapie unter anderem Kräftigung der Rotatorenmanschette, Stabilisation des Schulterblatts und Haltungsschulung zu den eingesetzten Bausteinen.
FAQ
Wie äußert sich ein Impingement-Syndrom?
Das Syndrom äußert sich typischerweise durch Schulterschmerzen, insbesondere bei Anheben des Arms sowie durch Bewegungseinschränkungen und Schwäche.
Wie behandelt man ein Impingement-Syndrom?
Ein Impingement-Syndrom wird in der Regel mit konservativen Therapien wie Physiotherapie, Schmerztherapie und gezielten Übungen behandelt. In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein.
Was macht der Physiotherapeut bei Impingement?
Ein Physiotherapeut wird gezielte Übungen zur Stärkung der Schulter- und Nackenmuskulatur anleiten sowie Techniken zur Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit anbieten.