Schulterluxation
Eine Schulterluxation bezeichnet die vollständige Verrenkung des Oberarmkopfes aus der Gelenkpfanne des Schultergelenks. Sie zählt zu den häufigsten Luxationen am Bewegungsapparat.
Am häufigsten tritt sie als vordere (anteriore) Schulterluxation auf, seltener als hintere oder untere Form. Klinisch zeigen sich starke Schmerzen, eine federnde Fehlstellung und eine ausgeprägte Bewegungsunfähigkeit der Schulter. Die Reposition erfolgt ärztlich. Begleitend können Verletzungen von Gelenklippe (Bankart-Läsion), Knochen (Hill-Sachs-Defekt), Bändern oder Nerven auftreten.
SHL, Schulterausrenkung
Schulterausrenkung, glenohumerale Luxation
Beispiel
Nach erstmaliger Schulterluxation und ärztlicher Reposition wird in der Physiotherapie ein strukturierter Wiederaufbau eingesetzt, der von Bewegungsfreigaben über Kräftigung der Rotatorenmanschette bis zur funktionellen Belastung reicht.
FAQ
Welche Symptome treten bei Rotatorenmanschette auf?
Typische Symptome sind Schmerzen in der Schulter, besonders beim Anheben des Arms oder beim Liegen auf der betroffenen Seite. Auch Kraftverlust, Bewegungseinschränkungen und ein schmerzhaftes Knacken oder Reiben können auftreten.
Was tun bei Schmerzen in der Rotatorenmanschette?
Zunächst helfen Schonung, schmerz- und entzündungshemmende Maßnahmen (z. B. Kühlung, Medikamente) sowie physiotherapeutische Übungen zur Stabilisierung. Ist die Häufigkeit der Beschwerden hoch verstärken sie sich, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.