Meniskusriss
Ein Meniskusriss bezeichnet eine strukturelle Schädigung des inneren (Innenmeniskus) oder äußeren Meniskus (Außenmeniskus) im Kniegelenk. Die Menisken bestehen aus Faserknorpel, vertiefen die Gelenkfläche und tragen zur Lastverteilung sowie zur Stoßdämpfung bei.
Akute Risse entstehen häufig durch eine Kombination aus Drehbewegung und axialer Belastung. Im höheren Lebensalter kommen zudem degenerative Risse vor. Klinisch können Schmerzen, Schwellung, Einklemmungsgefühl und eine eingeschränkte Streckung auftreten. Die Diagnostik erfolgt klinisch und bildgebend, zumeist mittels MRT.
MR (Meniskusriss)
Meniskusläsion, Meniskusschaden
Beispiel
Bei einem konservativ behandelten Meniskusriss kommen in der Physiotherapie Bewegungs- und Belastungssteuerung, gezielte Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur und sportartspezifischer Wiederaufbau zum Einsatz.
FAQ
Was tun bei akuten Meniskusschäden?
Im ersten Moment hilft die PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern). Suchen Sie zeitnah einen Arzt oder Physiotherapeuten auf, um das Ausmaß via MRT bei Meniskusschäden abzuklären und eine individuelle Meniskusschäden Therapie einzuleiten.
Welche Übungen bei Meniskusschäden sind am effektivsten?
Der Fokus sollte auf der Kräftigung der Oberschenkelvorder- und rückseite sowie auf koordinativem Training liegen. Einfache Übungen bei Meniskusschäden, wie das kontrollierte Anspannen der Beinmuskulatur im Sitzen oder sanfte Kniebeugen (je nach Schmerzgrenze), sind ein guter Anfang.
Welche Sportart ist bei Meniskusschäden geeignet?
Besonders empfehlenswert ist Schwimmen bei Meniskusschäden (Kraulbeine statt Brustschwimmen) sowie Radfahren auf ebener Strecke. Diese Sportarten bewegen das Gelenk ohne hohe Stoßbelastung und fördern die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen.