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Kamal Habib
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Manuelle-Lymphdrainage-Technik

Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) nach Vodder ist eine standardisierte Grifftechnik zur Anregung des Lymphabflusses und der Verschiebung interstitieller Flüssigkeit. Sie nutzt sanften, kreisförmigen Druck mit definierten Pump-, Schöpf-, Steh- und Drehgriffen entlang der Lymphbahnen und Lymphknotenregionen.

Charakteristisch sind ein niedriger Anpressdruck, langsame rhythmische Bewegungen und ein hautverschiebender Kontakt ohne Reiben. Die Technik wird im Rahmen der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) typischerweise mit Kompressionsbandagen, Hautpflege und Bewegungstherapie kombiniert.

Akronyme

MLD, KPE

Synonyme

Lymphdrainage nach Vodder, lymphologische Grifftechnik

Verwandte Begriffe

Beispiel

Nach Brustkrebsoperation mit Lymphknotenentfernung wird in der Physiotherapie die Manuelle-Lymphdrainage-Technik im Rahmen einer Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie eingesetzt.

FAQ

Wann wird eine Lymphdrainage angewendet?

Lymphdrainage kommt bei Ödemen, Schwellungen, Lymphstau sowie postoperativ und posttraumatisch zum Einsatz.

Wie funktioniert die Lymphdrainage?

Durch sanfte, kreisende Massagebewegungen wird der Lymphfluss angeregt und die Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert.

Wie oft sollte eine Lymphdrainage durchgeführt werden?

Die Häufigkeit hängt vom Krankheitsbild ab. Meist werden mehrere Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von 2-4 Wochen empfohlen.

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