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Kamal Habib
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McKenzie-Methode

Die McKenzie-Methode (Mechanical Diagnosis and Therapy, MDT) ist ein klassifikationsbasiertes Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates, insbesondere der Wirbelsäule. Sie wurde vom neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie entwickelt.

Im Mittelpunkt steht eine systematische Bewegungsuntersuchung mit wiederholten Endbewegungen, um Beschwerdemuster wie das Derangement-, das Dysfunktions- oder das posturale Syndrom zu klassifizieren. Auf Basis der Reaktion (Zentralisation oder Peripheralisation der Symptome) werden gezielte Eigenübungen, Haltungs- und Bewegungsstrategien für den Patienten abgeleitet.

Akronyme

MDT (Mechanical Diagnosis and Therapy)

Synonyme

McKenzie-Konzept, MDT-Konzept

Verwandte Begriffe

Beispiel

Bei lumbalen Beschwerden mit Ausstrahlung wird die McKenzie-Methode in der Physiotherapie eingesetzt, um über wiederholte Streckbewegungen ein Zentralisationsphänomen zu prüfen und individuelle Übungen abzuleiten.

FAQ

Ist Manuelle Therapie das Gleiche wie Physiotherapie?

Nein, die Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, die sich auf die Behandlung von Funktionsstörungen an Gelenken, Muskeln und Nerven konzentriert.

Wie lange dauert eine manuelle Therapiesitzung?

Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten, abhängig von der individuellen Behandlungsplanung.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Behandlung mit Manueller Therapie erfüllt sein?

Vor der Behandlung müssen schwerwiegende Ursachen wie Verletzungen oder Tumoren ausgeschlossen werden. Der Patient sollte schmerzfrei sein und darf keine Entzündungen oder Instabilitäten aufweisen.

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