Sehne
Eine Sehne ist eine zugfeste bindegewebige Struktur, die einen Muskel mit einem Knochen verbindet. Sie besteht überwiegend aus parallel angeordneten Kollagenfasern vom Typ I und besitzt einen geringen Anteil an Zellen (Tenozyten) sowie Grundsubstanz.
Sehnen übertragen die durch Muskelkontraktion erzeugte Kraft auf das Skelett und ermöglichen so Gelenkbewegungen. Aufgrund der vergleichsweise geringen Durchblutung verläuft die Regeneration nach Überlastung oder Verletzung häufig langsamer als bei Muskelgewebe. Beispiele sind die Achillessehne, die Patellarsehne und die Sehnen der Rotatorenmanschette.
Tendo (lat.), Tendon (engl.)
Muskelsehne, Tendon
Beispiel
Bei belastungsabhängigen Beschwerden am Übergang von Muskel zu Knochen, etwa an der Achillessehne, werden in der Physiotherapie strukturierte Belastungsprogramme wie exzentrisches Training eingesetzt, um die Sehnenstruktur zu beanspruchen und anzupassen.
FAQ
Wie merkt man eine entzündete Sehne?
Entzündete Sehnen äußern sich häufig durch Schmerzen, Schwellungen und eine eingeschränkte Beweglichkeit im betroffenen Bereich.
Was fördert die Heilung von Sehnen?
Regelmäßige Bewegung, gezielte physiotherapeutische Übungen und die Vermeidung von Überlastungen fördern die Heilung von Sehnen.
Was ist ein Sehnenriss?
Ein Sehnenriss ist die teilweise oder vollständige Unterbrechung einer Sehne, die den Muskel mit dem Knochen verbindet. Dies führt zu erheblichen Schmerzen und einer Einschränkung der Bewegung.