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Kamal Habib
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Arthrose

Arthrose (Osteoarthrose, im englischsprachigen Raum Osteoarthritis) ist eine chronisch fortschreitende Gelenkerkrankung, die durch eine Schädigung des hyalinen Gelenkknorpels und sekundäre Veränderungen an Knochen, Gelenkkapsel, Bändern und Muskulatur charakterisiert ist.

Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen, Anlaufschmerz nach Ruhe und eine zunehmende Bewegungseinschränkung. Bildgebend können Gelenkspaltverschmälerung, subchondrale Sklerosierung, Osteophyten und Geröllzysten sichtbar werden. Risikofaktoren sind unter anderem Alter, mechanische Überlastung, Fehlstellungen, Traumata und Übergewicht. Die Stadien werden klinisch und radiologisch (z. B. nach Kellgren-Lawrence) eingeteilt.

Akronyme

OA (Osteoarthritis)

Synonyme

Osteoarthrose, Gelenkverschleiß, degenerative Gelenkerkrankung

Verwandte Begriffe

Beispiel

Bei einer Arthrose der unteren Extremität werden in der Physiotherapie unter anderem gelenkschonende Bewegung, gezielte Kräftigung der umgebenden Muskulatur und Gangschulung eingesetzt.

FAQ

Was kann man gegen Arthrose tun?

Bei Arthrose hilft vor allem regelmäßige Bewegung, um die Gelenke geschmeidig zu halten und die Muskulatur zu stärken. Gezielte Übungen aus der Physiotherapie können die Beweglichkeit verbessern und Schmerzen lindern. Auch entzündungshemmende Medikamente, schmerzlindernde Salben oder Injektionen ins Gelenk kommen je nach Schweregrad infrage. Wer übergewichtig ist, sollte abnehmen, um die Gelenke zu entlasten. In fortgeschrittenen Fällen kann ein künstliches Gelenk notwendig werden.

Welche Symptome hat man bei einer Arthrose?

Typisch für Arthrose sind Gelenkschmerzen, die besonders bei Belastung auftreten, zum Beispiel beim Gehen, Treppensteigen oder Heben. Nach längeren Ruhephasen kann es zu Anlaufschmerzen kommen, die sich nach einigen Bewegungen wieder bessern. Viele Betroffene spüren morgens eine Steifheit in den Gelenken oder hören beim Bewegen ein Knirschen. Mit fortschreitender Arthrose können die Schmerzen dauerhaft auftreten und die Beweglichkeit weiter eingeschränkt werden.

Was ist der Auslöser für Arthrose?

Arthrose entsteht, wenn der Knorpel in einem Gelenk langsam abgebaut wird. Dieser Prozess kann durch Überlastung, Gelenkfehlstellungen, frühere Verletzungen oder altersbedingten Verschleiß ausgelöst werden. Auch Übergewicht und mangelnde Bewegung begünstigen die Entstehung. In manchen Fällen liegt eine genetische Veranlagung vor. Man unterscheidet zwischen der primären Arthrose ohne erkennbare Ursache und der sekundären Arthrose als Folge anderer Erkrankungen oder Belastungen.

Was fehlt dem Körper, wenn man Arthrose hat?

Oft fehlt dem Körper bei Arthrose kein einzelner Stoff, sondern es liegt eher ein gestörter Gelenkstoffwechsel vor. Dennoch können bestimmte Mangelzustände eine Rolle spielen. Häufig genannt werden ein Mangel an Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Kollagen oder Hyaluronsäure – alles Substanzen, die für die Gesundheit von Knorpel, Knochen und Gelenkschmiere wichtig sind. Auch ein Mangel an Antioxidantien wie Vitamin C kann die Entzündungsprozesse im Körper negativ beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung kann hier unterstützend wirken.

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