Triggerpunkt-Therapie
Die Triggerpunkt-Therapie umfasst manuelle Techniken zur Behandlung myofaszialer Triggerpunkte, also lokal druckempfindlicher Verhärtungen innerhalb verspannter Muskelfaserbündel. Charakteristisch ist die Reproduktion eines lokalen und häufig ausstrahlenden Schmerzmusters auf Druck.
Typische Techniken sind die ischämische Kompression mit ansteigendem Druck, das Strain-Counterstrain-Verfahren sowie ergänzende Dehn- und Bewegungsübungen. Daneben werden invasive Verfahren wie das Dry Needling eingesetzt. Triggerpunkt-Therapie wird üblicherweise im Kontext eines umfassenden Befunds zu Haltung, Bewegungsmustern und Belastung geplant.
TPT, MTrP (myofaszialer Triggerpunkt)
myofasziale Triggerpunktbehandlung, manuelle Triggerpunkttherapie
Beispiel
Bei chronischen Nackenbeschwerden kommen in der Physiotherapie Triggerpunkt-Techniken am M. trapezius und M. levator scapulae kombiniert mit Haltungsschulung und Übungen zum Einsatz.
FAQ
Was sind Triggerpunkte?
Triggerpunkte sind umschriebene, druckschmerzhafte Verhärtungen in der Muskulatur, die durch Überlastung, Trauma oder Fehlhaltungen entstehen können.
Wann wird die Triggerpunkttherapie eingesetzt?
Die Triggerpunkttherapie kommt bei Schmerzen und Funktionseinschränkungen des Bewegungsapparates zum Einsatz, die durch myofasziale Verspannungen und Triggerpunkte verursacht werden.
Wie funktioniert die Triggerpunkttherapie?
Durch spezielle Grifftechniken wie Druck, Dehnung oder Querfriktionen werden die verspannten Muskelbereiche gelockert und die Triggerpunkte inaktiviert.
Gibt es Nebenwirkungen bei Dry Needling?
Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Rötungen, Schwellungen oder ein Muskelkatergefühl. Diese Symptome klingen meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden ab.